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Fassungslos. Ratlos. Aber zumindest nicht ganz hilflos: Mit 2.500 Euro im Gepäck waren Dieter Peters und Hakan Simsir, Präsident und Hauptgeschäftsführer des VfB Hüls, nach Erftstadt gereist, um den von der Flutkatastrophe fürchterlich gebeutelten Stadtsportverband nicht nur durch Daumendrücken zu unterstützen.

„Als Sportler haben wir uns ganz einfach gedacht, wir helfen den Sportlern vor Ort, die ja auch so viel verloren haben“, meinte das Spitzenduo vor der Autofahrt. „Wie sehr geholfen werden muss, haben wir uns allerdings nicht vorgestellt“, meinten die Beiden dann beim Gang durch die ehemaligen Sportanlagen.

„Wenn man diese Schäden nicht mit eigenen Augen sieht, hat man trotz der wochenlangen umfangreichen Berichterstattung auf allen Fernsehkanälen keinen wirklichen Eindruck davon, was so eine Flutkatastrophe anrichten kann.“

Erftstadt Tartanbahn

Egal, welchen Sportplatz oder welche Sporthalle sich Peters und Simsir in der so schlimm ge- beziehungsweise betroffenen Region anschauten – es war überall gleich. „Da ist nichts mehr von Wettkampfstätten zu erkennen. Es wird noch Jahre dauern, bis in Erftstadt wieder ordentlich Sport betrieben werden kann“, waren sich bei beiden VfB-Gäste einig, die sich vor Ort bestätigt sahen, sich bei der Vereinsspende für den richtigen Empfänger entschieden zu haben.

„Das ist großartig“, freute sich das Erftstädter Stadtsportverband-Quartett mit Peter Kaulen-Windgasse, Claudia Behrensmeier, Gerhard Illian und Sylke Hindrichs. „So eine Aktion, gerade von Sportlern initiiert, baut uns ein Stück weit wieder auf.“

BZ

Ein Scheck für einen guten Zweck: Zur symbolischen Übergabe trafen sich (von links) Sylke Hindrichs, Dieter Peters, Peter Kaulen-Windgasse, Claudia Behrensmeier, Gerhard Illian und Hakan Simsir.